La Tirata > La Tirata-Wer?

Wer sind wir?

„Ein junges Ensemble, das mit großem Enthusiasmus höchst professionell einen Weg beschreitet, der auf unkonventionelle Weise neue Aspekte des Repertoires zu entdecken vermag." -Hille Perl-


Die Tirata- eine temperamentvolle musikalische Figur, eine schnelle Folge von Tönen bei der „die Stimme mit Macht herauf oder herabschiesset“ (Mattheson). Nach dieser Figur benannte sich das 2009 gegründete Ensemble „La Tirata“, ein junge dynamische Gruppe, deren Mitglieder sich bereits im Studium am Institut für Historische Aufführungspraxis an der Musikhochschule Frankfurt und im Umfeld gemeinsamer Orchesterprojekte kennenlernten und sich seither nicht mehr trennen wollten.
Das Ensemble zeichnet sich durch einen außergewöhnlich harmonisch verschmelzenden Klang aus, dem alle Virtuosität untergeordnet ist. Die Musiker verstehen sich als Einheit, stehen sich aber gleichwohl auch als Solisten gegenüber, die in einem inspirierten Wettstreit miteinander kommunizieren. Ein besonderes Anliegen des Ensembles ist es, durch Spontanität und Spielfreude mitzureißen, gleichzeitig aber auch als Vermittler gewissenhaft recherchierter historischer Aufführungspraxis zu fungieren. Eine Gratwanderung, die „La Tirata“ als Herausforderung sieht und annimmt.
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„La Tirata“ tritt regelmäßig an renommierten Spielorten wie zum Beispiel dem Forum für Alte Musik Freiburg, den Weilburger Schlosskonzerten, dem Festival Concertare Saarbrücken, dem Mannheimer Schloss oder den Händel-Festspielen in Göttingen auf. 2010 absolvierten sie einen Meisterkurs bei Barthold Kuijken. Seit das Ensemble 2009 den Förderpreis für Kammermusik Bad Homburg gewann und im Zuge einer Fördermaßnahme im Rahmen der Tage Alter Musik im Saarland zu einem Meisterkurs mit Jesper Christensen eingeladen wurde, hat es sich zu einer der interessantesten Formationen der jüngeren Generation entwickelt.

 

 

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Durch die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten von Traversflöte, Violine, Viola da Gamba, Laute und Cembalo kann „La Tirata“ ein breites Spektrum an Literatur präsentieren. Einerseits Werke für drei Oberstimmen und Continuo, andererseits auch die verschiedensten Kombinationen der Instrumente. Eine weitere Besonderheit ist die ambivalente Verwendung der Gambe sowohl als Solo- als auch als Continuoinstrument, woraus sich immer wieder besondere Klangmöglichkeiten ergeben. Das Ensemble arbeitet immer wieder mit Sängern zusammen und erweitert sich für einzelne Programme um eine Oboe. Eine besondere Leidenschaft der Musiker ist die französische Musik, der sich das Ensemble besonders verbunden fühlt und in dem es seine Wurzeln sieht.
Stets ist das Ensemble auf der Suche nach neuer, noch unentdeckter oder selten gespielter Literatur. Hier gibt es in den Bibliotheken noch einiges zu entdecken.

Zumeist ist das Ensemble in Kammermusikbesetzung zu hören, erweitert sich bei Bedarf jedoch auch bis zur Orchestergröße um bekannte und unbekannte Orchesterliteratur zu erarbeiten. So erfolgten beispielsweise Aufführungen der Johannespassion und des Weihnachtsoratorium von Bach, 2018 des Messias von Händel, aber auch der Kantate "Zeit und Ewigkeit" von Naumann und des Magnificat von Pepusch.

 

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