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ZeiTräume: Vergangene Zukünfte im barocken Frankreich

Leidenschaft ist Notwendigkeit.
Notwendigkeit ist Entwicklung.
Entwicklung gestaltet Zukunft.

In diesem spannenden Programm reisen die Musiker durch das Frankreich des 17. und 18. Jahrhunderts und spüren der Entwicklung der dreistimmigen barocken Kammermusik nach, von ihrem Beginn in der aus der Tanzmusik stammenden Suite bis zur Triosonate mit festgeschriebener Besetzung.
Den Ausgangspunkt bildet die Flucht des englischen König Karl II. nach Frankreich im Jahre 1646, die Nicolas Derosier mit einer programmatischen Suite beschreibt. Daran schließt sich die 1692 in Paris veröffentlichte e-moll-Suite von Marin Marais an.
Den abschließenden Höhepunkt bildet das Pariser Quartett in e-moll von Georg Philipp Telemann. Die Pariser Quartette Telemanns stehen in engem Zusammenhang mit seinem achtmonatigen Aufenthalt in Paris in den Jahren 1737/38. Stilistisch entsprechen sie dem vermischten Geschmack, der von deutschen Komponisten gepflegt wurde und Elemente verschiedener Nationalstile zu einer Einheit verschmolz.
Die Zuhörer sind eingeladen, auf einer Reise durch die Zeit die Leidenschaft vergangener Zukünfte zu entdecken.
Um dem Publikum einen Einblick in die Kompositionen und ihr Umfeld zu ermöglichen, können auf Wunsch kurze Moderationen das Konzert begleiten.

 

Werke von: Nicolas Derosier, Jean-Marie Leclair, Georg Philipp Telemann, Marin Marais

 

Besetzung: Travers-und Blockflöte, Violine, Viola da Gamba, Continuo